Matra Murena Sonderserien / Prototypen (1980 - 1983)

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Sonderserien (1980 - 1983 )

 

Sonderserien und Prototypen vom Matra Murena

 

Der Matra Murena S war eine auf 480 Exemplare begrenzte Serie (Juli 1983 bis Januar 1984).

 

Der Talbot Matra Murena S wird im Jahr 1983 vorgestellt und ist das letzte Modell vom Murena, das noch im Jahr 1984 verkauft wird. Im Heimatland Frankreich konnte man den Murena S nicht erwerben es gab ihn nur für den Export.

Grundlage für diese Sonderserie was das "142-Kit".

 

 

Zusätzliche Außenausstattung:

  • verfügbare Farben:
    • Rot Mephisto
    • Schneeweiß
    • Blau Kolumbien
    • Titangrau
  • mit dickem Teppich ausgelegter Kofferraum
  • Heckspoiler
  • Zierstreifen rot oder schwarz
  • Logo "Murena S" auf der Vorderseite,
  • Logo "2.2"auf Mittelsäule
  • Leichtmetallfelgen 14

 

 

Zusätzliche Innenausstattung:

  • Sitze aus Verlours grau / schwarz gestreift
  • Dachhimmel aus schwarzem Kunstleder
  • Automatikgurte
  • getönte Scheiben

 

 

Motorisierung:

  • 12 cv Steuer
  • Verschiebung 2156 cm³
  • Bohrung / Hub 91,7 x 81,6
  • Max 142ch zu 6000tr / min
  • Max Drehmoment bei 19,1mKg 3800tr / min
  • Tx Druck 9.45 / 1
  • 1t Gewicht 50kg
  • Höchstgeschwindigkeit 210 km / h
  • 1000m DA 29 "1
  • 400m DA 10 auf 100 km / h 8 "4

Verbrauch:

  • 6,9l 100km bei 90 km / h
  • 8,9l 100km zu 120 km / h
  • 13,9l 100km in der Stadt

 

Das Kit "142" enthält:

  • modifizierte Nockenwellen
  • vier getrennte Abgasverteilerleitungen
  • zwei Vergasern
  • neue Ansaugrohre
  • Zündung und Drosselklappensteuerung verändert
  • Karosserieteile:
    • Heckspoiler
    • Seitenschweller

 

Das "142-Kit" konnte man zwischen Juli 82 und Februar 83 durch die Händler für seinen Murena erwerben.

 

Der Murena "S" wurde direkt ab Werk mit dem Kit ausgestattet und hatte zusätzlich ein verbessertes Kühlsystem (Kühler und verfestigten Kupfersammler).

Im Jahre 1981 leiten die Matra-Ingenieure ein Projekt ein, um eine leistungsstarkes Top-Version des Murena zu entwerfen. Es sollte ein Motor entwickelt werden zwar Leistungsfähig ist, aber auch den Verbrauch und die Steuerliche Aspekte mit einschließt. Der Motor sollte mit der Konkurrenz (z.B. Porsche 924 Turbo) mithalten können. Der Motor sollte ein 16-Ventil-Zylinderkopf mit zwei oben liegenden Nockenwellen und Benzineinspritzung erhalten.

Anfang September 1981 war die komplette Entwicklung des Motors abgeschlossen und man baute nun zwei Murena 4S Prototypen. Ein Prototyp ohne Antrieb wurde nur für die Tests im Windkanal verwendet, in den anderen baute man den Motor ein und verwendete ihn für die sonstigen Tests.

Trotz der sehr erfolgreichen Tests wurde durch das Management des Peugeot-Konzerns keine Zustimmung für die Vermarktung des Projekts erteilt.

Die beiden Prototypen des 4S gehören heute zwei privaten Sammlern, ehemaligen Mitarbeitern von Matra.

 

Leistungen Motor 4S:

  • 175,5ch zu 6.000tr / min
  • 21,7mKg bei 5600 U / min
  • 85% des Drehmoments Ades 2500tr / min
  • 230 km / h max
  • 0 bis 1000m DA 27 "7
  • 0 auf 100 km / h 7 "2

 

4S

Der Windkanal-Prototyp

Matra gab die Idee eines schnelleren Murena´s nicht auf, daher wurde in weiteres Projekt von André Legan erstellt.

Dieser Prototyp war eigentlich ein duales Studium; auf der einen Seite ein Prototyp für die Straßenversion, während es auf der anderen Seite eine Studie eines Prototyps für den Sport-Wettbewerb war.

 

Als Antieb verwendete man den für die Formel1 gebauten MS81-V12-Motor mit 510 PS von der Matra-Sport Abteilung, und baute ihn in Längsrichtung in den Prototyp ein.

 

Die Kunststoff-Karosserie wird für die Studie geopfert, um Verstärkungen am Rahmen vorzunehmen und um die Batterie unterzubringen.

 

Zu den Änderungen:

 

  • verschiedene Verstärkungen des Rahmens
  • Teil des Rahmens modifiziert
  • Verstärkung der Fronttraverse
  • geänderter Motorträger
  • geänderte Bodenplatte
  • große doppelte Kühlerlüfter
  • großer Kühler
  • 4 belüftete Bremsscheiben
  • Vorderreifen Pirelli P7 225/40/15 VR
  • Hinterreifen Pirelli P7 285/40/15 VR

 

 

 

Leider bekam auch dieses Projekt keinen Segen vom Vorstand des PSA-Konzernes. Auch bei dem Versuch den gemeinsam mit Renault und Volvo gebauten 2,9-Liter-PRV-V6-Motor (eingebaut z.B. im Talbot Tagora, Volvo 760, Peugeot 505 und 604, Renault 30 und Alpine A310 ) zu verwenden, wurde in ähnlicher Weise ein Veto eingelegt. Hier kam allerdings das Veto hautsächlich von Renault, da Sie eine zu große Konkurrenz für den Alpine darin sahen.

 

 

Auch die Studie der berühmten Firma Chapron einer Cabrio-Version des Murena´s hat es leider nicht zur einer Serienproduktion geschafft.

V 12

Chapron

Das Duo Murena 4S

Nur im gelben wurde der 4S-Motor eingebaut.